Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gerichtsstab m.
gerichtsstab , m. stab als zeichen und sinnbild der richterlichen gewalt und würde, auch bezeichnet als richterstab und richtstab weisth. 4, 754. 5, 180, 5, s. rechtsalterth. 2 134 fg. 761 fg. 1 1) gerichthaltende fürsten hielten den gerichtsstab in der rechten hand, vgl. legenda Bonifacii bei Mencken script. rer. sax. 1, 846 ' landgravius Thuringiae baculum jurisdictionis album in manu sua dextera gestans et ut judex sedens ad sententionandum ': sin majest. ( kaiser Friedrich III. ) hat also bald den gerichtsstabe von marggraven Albrechten genomen, sich nidergesetzt und furgenomen, selbs zu s…