Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geraufe n.
geraufe , geräufe , n. rauferei, subst. verb. zu raufen, räufen th. 8, 258. 1 1) in der älteren sprache gereufe: ist daʒ ieman leuffet gewapent zu einem gereuffe oder zu einem gestober. Würdtwein 1, 197 ( Mainzer friedebuch 1335—52), vgl. Lexer 1, 887 , nachtr. 197; das wird das letzte gekretze und gereuffe sein, das er ( der Türke ) mit den unsern und die unsern mit ihm haben werden. Luther heerpredigt (1529) C 2 a , werke 4, 476 b ; ich dörfft darauff schwören, das kein ordentlicher gereuff ist, als wann die liechter auszgehen. Fischart groszm. 26 (563 Sch. ); in einem geräff zweier ruffiane…