Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Geratewohl
geraten Vb. ‘gelingen, gedeihen, sich entwickeln’ und ‘(an einen Ort) gelangen, (in eine Situation, einen bestimmten Zustand) kommen’, ahd. girātan ‘beraten, beschließen’ (um 800), mhd. gerāten ‘raten, anordnen, gelingen, gedeihen, wohin gelangen, anfangen, entbehren’, asächs. girādan ‘verschaffen, ausführen, bewirken’, mnd. gerāden ‘zu etw. kommen, wohin geraten, anraten, gedeihen’, got. garēdan ‘Vorsorge treffen’. Die Präfixbildung, zunächst nur nachdrücklichere Variante des unter raten (s. d.) behandelten Verbs, zeigt seit dem Mhd. und Mnd. die heutigen Verwendungsweisen, die sich vielleich…