Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
genieszung f. subst.
genieszung , f. subst. verb. zu genieszen. 1 1) eigentlich und bildlich: zu unvergönnter genieszung nicht einheimischer früchte. ehe eines weibes 272; die geschehene vertrauung ( trauung ) durch genieszung eines mit dem schwert getheilten brotes. Besser 565 ; durch genieszung aller gaben, welch ihr gott schenket von oben. Mich. Weisze bei Wackern. d. kirchenl. 252 ; o liebe noth, die uns zu dem lieben gott und zu seiner ewigen genieszung bringet. Scriver seelensch. 2, 173 ( vergl. gott genieszen unter genieszen 6, g, β a. e. ). genieszung des heiligen abendmahls Rädlein 355 b . 2 2) eigenthüml…