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gemerk

mhd. bis nhd. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 5 Wörterbücher
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
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Verweise raus
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Hauptquelle · Adelung (1793–1801)

Gemêrk

Bd. 2, Sp. 553

Das Gemêrk , des -es, plur. die -e. 1) Ein Merkmahl, Kennzeichen, in verschiedenen Fällen des gemeinen Lebens. Ein Gemerk aus etwas nehmen, daraus erkennen, im Oberdeutschen. Aus gewissen Gemerken urtheilen. Bey den Jägern wird das vergossene Blut eines jeden angeschossenen Thieres das Gemerk genannt, weil der Jäger daraus den Weg erkennet, den es auf seiner Flucht genommen hat. Der Hirsch gibt Gemerk, wenn er schweißet. Im Bergbaue ist das Gemerk das Zeichen, welches der Bergmeister, der Markscheider, oder der Geschworne in das Gestein hauet, und auch die Stufe genannt wird. Das Gemerk schlag…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gemerkst. N.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    gemerk , st. N. Vw.: s. germerke

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gemerkF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    gemerk , F. nhd. Mark (F.) (1) Hw.: vgl. mhd. gemerke E.: vgl. as. gimarki* 1, st. N. (ja), Gemarkung, Gebiet W.: s. nhd…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gemêrk

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    Das Gemêrk , des -es, plur. die -e. 1) Ein Merkmahl, Kennzeichen, in verschiedenen Fällen des gemeinen Lebens. Ein Gemer…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gemerk

23 Bildungen · 14 Erstglied · 8 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gemerk

ge- + merk

gemerk leitet sich vom Lemma merk ab mit Präfix ge-.

Zerlegung von gemerk 2 Komponenten

gem+erk

gemerk setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gemerk‑ als Erstglied (14 von 14)

gemerkbuch

DWBQVZ

gemerk·buch

gemerkbuch der Colmarer meistersänger. (a. d. 1549 ... geschribenn durch Jörgenn Wickrammen zu Colmar). in: Strassburger studien. zeitschrif…

gemerke,

FWB

1. ›Merkzeichen, Kennzeichen, Merkmal‹; spezifiziert auf bestimmte Bereiche, z. B. Geld: ›Münzsorte‹, Handelswaren: ›Gütesiegel, Handelszeic…

gemerkede

Lexer

ge-merkede stn. gränze, gemarkung. swâ zolbær guot über baierischeʒ gemercht kumt Mw. 196 ( 1294 ). pl. die gemerkt der grâfschaft Bludentz …

gemerken

Lexer

gemer·ken

ge-merken swv. BMZ prät. gemarcte ( Trist. 2746 ), gemarhte ( Iw. 5663. Greg. 2132. Flore 6400 ): bemerken, beachten, wahrnehmen Parz. Gsm. …

gemerker

DWB

gemer·ker

gemerker , m. eingesessener eines gemerkes ( s. d. 1) oder einer gemark, wie sonst merker, markgenosse: sollen alsdann alle gemerker im ganz…

gemerket

KöblerMnd

gemer·ket

gemerket , (Part. Prät.=)Adj. nhd. wohlgemerkt, nicht zu vergessen (Adj.) seiend Vw.: s. un- E.: s. merken (1) W.: s. nhd. gemerkt, (Part. P…

gemerk(e)t, market

MNWB

gemerket·market

gemerk(e)t, -market wohlgemerkt, nicht zu vergessen (daß). Luther und nach ihm Bugenhagen gebrauchen das Lexem bei weitem häufiger als die ä…

gemerkeⁿ

Idiotikon

gemerkeⁿ Band 4, Spalte 408 gemerkeⁿ 4,408

Gemerkg(e)stirn

Idiotikon

Gemerkg(e)stirn Band 11, Spalte 1545 Gemerkg(e)stirn 11,1545

gemerkig

DWB

gemerkig , adj. zu gemerk 3: er sei dann geschickt und auf alle augenblick gemerkig. Tacius bei Fronsp. kriegsb. 3, 245 , noch schweiz. gmer…

gemerksam

DWB

gemerk·sam

gemerksam , wie merksam ( s. d. ): das gemählde ist eine gleichheit dessen, das man sehen kann. solche gleichheit erfreuet das gesichte mit …

gemerkstein

DWB

gemerk·stein

gemerkstein , m. grenzstein, markstein. weisth. 3, 697, österr. 15. jahrh. vergl. merkstein.

gemerkzeichen

DWB

gemerk·zeichen

gemerkzeichen , n. wie merkzeichen: an ewern kreuzen, den christlichen gemerkzeichen. Amadis 6, 70; ein gut und freudentreich gemerkzeichen.…

gemerk als Zweitglied (8 von 8)

ehrengemerk

DWB

ehren·gemerk

ehrengemerk , n. monumentum: durch genad und milte ein ewiges auf die nachkommene unvergeszliches und erbliches ehrengemerk und gedächtnusma…

gunstgemerk

DWB

gunst·gemerk

-gemerk zeichen der zuneigung: ( nehmt ) dieses frohe Venuswerk als ein kleines gunstgemerk Stieler geharnschte Venus 30 ndr.;

hausgemerk

DWB

haus·gemerk

hausgemerk , n. die cypresse wird so genannt, weil sie als merkzeichen eines todesfalls in der familie von dem grabe emporwächst: o traurigs…

Stadtgemerk

DRW

stadt·gemerk

Stadtgemerk, n. Mark-, Herkunfts-, Wappenzeichen einer Stadt (III) bdv.: Markzeichen (I), Markzeichen (III) vgl. Gemerk, Stadteiche der 12. …

vorgemerk

DWB

vor·gemerk

vorgemerk , n. : vorgemerck, das, erkanntnusz eines dinges von natur, ee man darvon hat hören sagen, praenotio, prognostica, praesensio, pra…

waldgemerk

DWB

wald·gemerk

waldgemerk , n. bezeichnung der grenzen des waldes und seiner bezirke: waldgemärcke, wald- oder forststeine. Zedler 52, 1354 ; die wald- und…

wappengemerk

DWB

wappen·gemerk

wappengemerk , n. zeichen im wappen: ihre wapengemerck, mommerkleider, geschmeid, geschmuck Fischart Garg. 185 Alsleben; auch mit f: die sch…

windgemerk

DWB

wind·gemerk

windgemerk , n. , ' windzeiger ', ventilogium Diefenbach gloss. 611 a ; ceruchus 115 b . —

Ableitungen von gemerk (1 von 1)

gemerke

DWB

gemerke , gemerk , n. coll. subst. zu marke, mark und subst. verb. zu merken, welche beide sich nicht trennen lassen, so weit die bedeutunge…