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gemeinschaftlich

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gemeinschaftlich adj. und adv.

Bd. 5, Sp. 3268
gemeinschaftlich, adj. und adv. zu gemeinschaft. 11) adj. 1@aa) eigentlich auch als eigenschaft des mannes selber, familiaris Stieler 882, noch oberlausitz. er ist recht gemeinschaftlich, macht sich gemein mit andern, ist herablassend, von vornehmen Anton 18, 7, wie gemein 4, g. 1@bb) anders ein gemeinschaftlicher vater u. ä., gemeinsamer: des gottes, den sie als den gemeinschaftlichen vater und wohlthäter anbeten. Gellert 6, 189; es war (am morgen nach Schillers tode), als ob wir alle einen gemeinschaftlichen vater verloren hätten. H. Voss mitth. über Göthe und Schiller 63; unsre höchste schönheit hat also mit der göttin der liebe ein gemeinschaftlich vaterland (Griechenland). Sturz 1, 225; wer sich von dem bunde absondern würde, sollte .. als ein gemeinschaftlicher feind behandelt werden. Schiller VIII, 339, 26. 1@cc) von allem thun, streben und leben, auch besitz u. a.: gemeinschaftliche güter, bona communia. Stieler 883; die gemeinschaftliche nutzung eines waldes, weidegrundes u. s. w. Möser osnabr. gesch. 1, 13; wenn wir einige gemeinschaftliche hochachtung für einander hätten behalten können. Lessing 2, 60; gemeinschaftliche sache mit jemand machen. Klinger 12, 4, wie sonst gemeine, das überhaupt in allen fällen ursprünglich für diesz längere wort eintrat; gleichwohl müssen alle völker der erde einmal zusammengegossen werden und sich in gemeinschaftlicher gährung abklären. J. Paul 8, 221. auch mit dem dat., den gemein bei sich hat: der allen menschen gemeinschaftliche hang zum leidenschaftlichen. Schiller X, 185. 22) adv.: wenn die reichsstände in dem westphälischen kreise sich wegen gewisser policeyanstalten gemeinschaftlich [] vereinigten. Möser phant. 1, 363, in form einer gemeinschaft; haben wir uns wechselseitig die punkte klar gemacht, wohin wir gegenwärtig gelangt sind, so werden wir desto ununterbrochner gemeinschaftlich arbeiten können. Göthe an Schiller 27. aug. 1794.
1937 Zeichen · 40 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gemeinschaftlich

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Gemeinschaftlich , adj. et adv. in Gemeinschaft, d. i. in gegenseitiger Theilnehmung an des andern Umständen oder Eigent…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    gemeinschaftlich

    Goethe-Wörterbuch

    gemeinschaftlich in der Frühzeit vereinzelt -fft-; einmal subst a zwei od mehreren, einer Gemeinschaft (zu)gehörig; auch…

  3. modern
    Dialekt
    gemeinschaftlich

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Wossidia gemeinschaftlich leutselig, freundlich Ro Rostock@Wilsen Wils .

  4. Spezial
    gemeinschaftlich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    ge|mein|schaft|lich I adj. 1 (gemeinsam) coletif (-s, -iva) 2 (eine Gemeinschaft betreffend) comunitar (-s, -a) II adv. …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gemeinschaftlich

4 Bildungen · 2 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gemeinschaftlich 3 Analysen

ge- + meinschaft + -lich

gemeinschaftlich leitet sich vom Lemma meinschaft ab mit Präfix ge-, mit Suffix -lich.

Alternativen: gemeinschaft+-lich ge-+mein+-schaft+-lich

gemeinschaftlich‑ als Erstglied (2 von 2)

gemeinschaftlich als Zweitglied (1 von 1)

urgemeinschaftlich

DWB

urgemeinschaft·lich

urgemeinschaftlich , adj. zu urgemeinschaft: einem ihnen allen urgemeinschaftlichen inneren antriebe R. Wagner 2, 442 ; substantiviert Jac. …

Ableitungen von gemeinschaftlich (1 von 1)

urgemeinschaftlich

DWB

urgemeinschaftlich , adj. zu urgemeinschaft: einem ihnen allen urgemeinschaftlichen inneren antriebe R. Wagner 2, 442 ; substantiviert Jac. …