Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gellin
gellin , f. nebenbuhlerin, kebsweib: gellin, rivalis. voc. th. 1482 bb 4 b , gellin oder zuweip qq 2 b , Schmeller 2 1, 892, fem. zu gelle m. ( s. d. ); auch einfach gelle f.: do das die jung merket, ward sie in gelichem flisz dem man ( der zwei frauen hat, eine alte und eine junge ) ouch willfagen und sich gefällig machen, darumb daʒ sie den man von gemainsamy und früntschaft irer gellen züge. Steinhöwel Äs. 258 Öst., vgl. bei Schmid schwäb. wb. 227 stellen aus Nitharts Terenz und Steinhöwels Boccaz ir gell, dyn gellen, nebenbuhlerin; gell oder zuweip, hur, pellex, concubina voc. th. k 8 a , …