Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geleier n.
geleier , n. leierei, auch leierndes singen, reden u. ä.: unter ungeschickten oder allzu nachlässigen händen würde sie ( diese freie versart ) ein unerträgliches geleyer werden. Wieland Amadis 1771 1, 11 (geleier w. 4, xi ); was soll das lüsterne geleyer? du bist ein miserabler freier. Göthe 41, 146 ( Faust II, 1198); Bürgers einflusz auf das geleyer. 44, 278 ( dilett. ), hier von lyrischer dichtung, noch mit gedanken an die lyra; im garten ist ein weiher, darin sind fisch, die hören auch das geleier ( des fiedelnden spielmanns ) und tanzen frisch. Rückert ges. ged. 1, 492 ; laszt endlich das …