Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gekreisch n.
gekreisch , n. kreischendes geschrei u. ä., md. im 15. jh. gekrîsche, gekriesch Lexer nachtr. 185 , nl. gekrijsch: nur Thersites liesz sein zügelloses gekreisch nicht. Bürger 197 a ; mit gekreisch und juchen schwärmt des dorfs gewühl. Voss ged. (1825) 3, 152 ; ungestümer lust gekreisch. 4, 160 ; eben wie mädchenstimm' umscholl ein helles gekreisch mich. Od. 6, 122 ; posaunen .. die mit einem lauten, oft beschwerlichem gekreische vor dem bilde hergiengen. Uz 2, 317 ; ich mag es ( die geige ) streicheln, schüttern, schlagen, nichts gewinn ich als ein mürrisches gekreisch. Uhland (1847) 205 . auc…