Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gekose n.
gekose , geköse , n. subst. verb. zu kosen, ahd. gichôsi ( neben chôsi) sehr entwickelt und häufig, weit mehr als mhd. gekœse ( s. 1), das in der nhd. zeit schwindet, aber im 18. jh. wieder auftritt als neubildung ohne umlaut; s. dazu DWB kosen und dessen merkwürdige geschichte. mnd. gekose Sch. u. L. 2, 37 a , nl. gekoos. 1 1) geköse, gekös im 15. jh.: für war, es ist zu leiden pöse, dasz er sein gekose ( so ) mit Fridraunen hat. fastn. sp. 453, 12 ; also schol sein mein gekös, das sie zum wein pringen zwai krös. 612, 11 , d. i. ausspruch, es ist das urtheil eines schöffen, d. h. mit nachklan…