Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geistarm
geistarm , an geist arm, ursprünglich im gegensatz zu solchen, die sich des geistes ( eig. heiligen geistes ) und damit ihren eignen geist rühmten, s. u. geist 10, h. i, auch Luther dort von seinem armen geist jenen gegenüber: nicht anders drücken aus diese wort, denn ein geistarme seele, die nichts mehr hat denn das geschrei, flehen und bitten im festen glauben. Luther 1, 22 a . 3, 4 a ; sich gott ergeben, das alle unsere werk er alleine thue in uns, denn dis gebot foddert eine geistarme seele, die da ires für gott opfert, das er ir gott sei. dess. betbüchlein Lpz. 1543 36 b ; ob ir ( mönche …