Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geheisch n.
geheisch , n. 1 1) subst. zu heischen, forderung: verzweifelnd rief er löwen und hyänen: blutdürstige, versagt nicht mein geheisch. Rückert ges. ged. 1, 198 u. ö. eine neubildung von ihm. doch schon im 15. 16. jahrh., nrh.; bei der belagerung von Neusz 1474, als lebensmittel für die vertheidiger in den wällen mangelten, gieng man in die bürgerhäuser heischen ( s. d. 1): steets gyngh man daer .. in ighlichs huis .. und deed ein offenbair geheisch. Wierstraat 1267 ; die gaben werden dann ausgetheilt nae malchs ( eines jeden ) geheisch 1291. 2 2) aber auch anders, in mischung mit geheisz, im 14. …