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gehaarecht

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gehaarecht

Bd. 5, Sp. 2309
gehaarecht , mit haaren versehen. 11) so alem. im 16. jh.: von den sternen giengend dunkel streimen, einem groszen dicken gehaarechten roszschwanz gleich. Stumpf Schweiz. chr. 1586 722b, von einem kometen mit drei den kern bildenden sternen (zu dunkel vergl. Germ. 12, 225). geharecht intonsus Dasypod. 247b. 347c. s. auch folgendes. 22) einfacher hiesz es mhd. gehâr (s. sp. 1611), z. b. gehâriu fislach am pferdefusze Mones anz. 3, 176, 64; auch im 15. jh. noch alem., z. b.: liget unser herrschaft urbarbuch .. in einer truckhen (truhe), die ist mit geharem leder uberzogen. Pfeiffer habsb. urb. xi; der was gehar worden als ein tier. Scherz 499. auch mnl. gehaer Oudem. 2, 412, z. b. kersp gehaer mit krausem haar (s. krispel). später klang das nicht mehr adjectivisch genug, daher die erweiterung. vgl. die folg. 33) bemerkenswert auch ohne das ge-, durch eine praep. vertreten (vgl. sp. 1621) in underhar puber Dief. 470b, Schm.2 1, 1145, d. i. 'unten gehaar'.
989 Zeichen · 50 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gehaarecht

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    gehaarecht , mit haaren versehen. 1 1) so alem. im 16. jh.: von den sternen giengend dunkel streimen, einem groszen dick…

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gehaarecht‑ als Erstglied (1 von 1)

gehaarechtig

DWB

gehaarechtig , dasselbe in noch vollerer form: oniscus, ein geharechtiger wurm mit vil fszen. Dasyp. 277 c . vergl. haarechtig unter haaric…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „gehaarecht". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gehaarecht/dwb?formid=G04698
MLA
Cotta, Marcel. „gehaarecht". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gehaarecht/dwb?formid=G04698. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „gehaarecht". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gehaarecht/dwb?formid=G04698.
BibTeX
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