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gebruell

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Sprachstufen
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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

gebrüll n.

Bd. 4, Sp. 1876

gebrülle , gebrüll , n. 1 1) fortgesetztes brüllen, schon mhd., in voller form gebrülle, wie später wieder in den wbb., z. b. bei Stieler , Rädlein, Steinbach : dô wart ein grôʒ gebrülle ( des erlegten riesen ). Dietrichs drachenkämpfe 383, 8 ( Berl. heldenb. 5, 72 a ); der stergker hauf treibt grosz geprüll. Schwarzenberg 152 d ; dort drängt ein träger schwarm von schwerbeleibten kühen mit freudigem gebrüll sich im bethauten steg ( steig, bei der alpfahrt ). Haller 35 ; von fern aus dem aufgang tönte gebrüll des meers, erwühlt vom athem des ostwinds. Kosegarten Jucunde 64 . 2 2) eigenthümlich…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gebrüll

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Gebrüll , des -es, plur. car. ein anhaltendes oder wiederhohltes Brüllen. Das frohe Gebrüll der Herden, Geßn.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gebrüll

    Goethe-Wörterbuch

    Gebrüll Nom u Dat je einmal -e 1 a von Menschen: Geschrei, Gejohle uä α beim Kampf, im Krieg [ Überfall auf die rastende…

  3. Spezial
    Gebrüll

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|brüll n. (-[e]s) 1 (von Löwen u. Ä.) buramënt (-nc) m. 2 scraiamënt (-nc) m. 3 (von Rindern u. Ä.) bradlamënt (-nc) m…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gebruell

19 Bildungen · 0 Erstglied · 18 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gebruell

ge- + bruell

gebruell leitet sich vom Lemma bruell ab mit Präfix ge-.

gebruell als Zweitglied (18 von 18)

Mordsgebrüll

RDWB1

Mordsgebrüll n жуткий рёв, вой, жуткие вопли, истошные вопли

freudengebrüll

DWB

freude·n·gebruell

freudengebrüll , n. schlafen kann ich nicht bis du da liegst ausgestreckt, und dann will ich dich mit freudengebrüll in die see schleppen. K…

jagdgebrüll

DWB

jagd·gebruell

jagdgebrüll , m. gebrüll der jagenden: und knall und schall und jagdgebrülle verschlingt auf ein mal todtenstille. Bürger 71 a .

kanonengebrüll

DWB

kanonen·gebruell

kanonengebrüll , n. die kanonen ' brüllen ' wie der donner, vgl. unter kanonenschusz: so will ich liegen und horchen still wie eine schildwa…

lustgebrüll

DWB

lust·gebruell

lustgebrüll , n. gebrüll vor lust: von dem anger tönt das laute lustgebrüll der heerde ihr ( der Venus ). Bürger 115 b ; leichenschweigen — …

mordgebrüll

DWB

mord·gebruell

mordgebrüll , n. gebrüll beim morden: ( der krieger ) dessen fahne donnerstürme wallte, dessen ohren mordgebrüll umhallte. Schiller elysium.

rindergebrüll

DWB

rinder·gebruell

rindergebrüll , n. das gebrüll von rindern: ringsum krochen die häut', auch brüllte das fleisch um die spiesze, rohes zugleich und gebratnes…

schaudergebrüll

DWB

schauder·gebruell

schaudergebrüll , n. schaudererweckendes gebrüll: jammergeschrei, schaudergebrüll sind die jauchzenden wonnegesänge, die aus der wohnung dem…

schreckgebrüll

DWB

schreck·gebruell

schreckgebrüll , n. : und seh' ( ich ) des wetters schwarze wolkenhülle, und hör' die stürme, heulend aus der kluft; und hör' des donners sc…

siegesgebrüll

DWB

siege·s·gebruell

siegesgebrüll , n. : höhnt seiner ( des ewigen ) und ruft mit mir in siegesgebrülle: es lebe Faust! Klinger 3, 27 ; so erhebe die hölle ein …

stiergebrüll

DWB

stier·gebruell

stiergebrüll , n. : diese göttersprache, die viele unserer musensäuglinge lallen wollen, ist oft nichts anders, als rauhes löwen- und stierg…

wehgebrüll

DWB

weh·gebruell

wehgebrüll , n. vom schmerzensschrei kranker kühe: und nun schritt er mit dem beil davon und nach der richtung hin, aus der das wehgebrüll g…

wogengebrüll

DWB

wogen·gebruell

wogengebrüll , n. , in: aus Schleiermachers leben 4 (1863) 204; Spielhagen s. w. (1877) 7, 425 . —

wutgebrüll

DWB

wut·gebruell

-gebrüll , n. : wuthgebrüll der feinde Schubart sämmtl. ged. (1825) 1, 114 ; 2, 77; 2, 280; die gelbgrauen wellen, die unaufhörlich wie mit …

Ableitungen von gebruell (1 von 1)

gebrülle

Lexer

ge-brülle stn. gebrüll Drach. 383.