Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebrüll n.
gebrülle , gebrüll , n. 1 1) fortgesetztes brüllen, schon mhd., in voller form gebrülle, wie später wieder in den wbb., z. b. bei Stieler , Rädlein, Steinbach : dô wart ein grôʒ gebrülle ( des erlegten riesen ). Dietrichs drachenkämpfe 383, 8 ( Berl. heldenb. 5, 72 a ); der stergker hauf treibt grosz geprüll. Schwarzenberg 152 d ; dort drängt ein träger schwarm von schwerbeleibten kühen mit freudigem gebrüll sich im bethauten steg ( steig, bei der alpfahrt ). Haller 35 ; von fern aus dem aufgang tönte gebrüll des meers, erwühlt vom athem des ostwinds. Kosegarten Jucunde 64 . 2 2) eigenthümlich…