Gebirgsart auch Getrennt- u Bindestrichschr; in der Frühzeit mehrf -ü-; 6 der rund 250 Belege ohne Fugen-s 1 jede gebirgsbildende einfache od zusammengesetzte Gesteinsart, speziell als Umgebungs-, Nebengestein eines Erz- od Mineralvorkommens; gelegentl neben ‘Gestein(s)-, Stein-, Felsart’ sowie iUz ‘Gang-, Erz-, Metallart’; öfter mit charakterisierendem od geogr bestimmendem Attr a als (konkr) Gesteinsvorkommen, Gesteinsformation; bes im Hinblick auf Fundort- u Lagerungsverhältnisse (auch in kartograph Darstellung), auf bes Eigenschaften, Nutzungsmöglichkeiten uä Über der Stadt [Wunsiedel] fanden wir Felsenmassen von großkörnigem Marmor, welche zur Straßenbesserung .. gebraucht werden. Diese G. erstreckt sich sehr weit GWBT7,165,4 v 26.4.20 Die heißen Heilquellen im badenschen Baden kommen .. an einer Stelle hervor wo Übergänge von G-en bemerkbar sind GWBB31,197,6 Pansner [20.]6.19 K Sie [Montans Begleitperson] fühle nicht bloß eine gewisse Einwirkung der unterirdisch fließenden Wasser, metallischer Lager und Gänge .. sondern .. sie befinde sich anders .. sobald sie nur den Boden wechsele. Die verschiedenen G-en übten auf sie einen besondern Einfluß GWB251, 271,16 Wj III 14 Die Granitgeschiebe .. wurden .. bearbeitet und architektonisch angewendet, und der Werth dieser edlen G., wie sie von den Alten hochgeschätzt worden, auch .. bei uns anerkannt GWB492,197,6 Granitarb Bln GWB492,46,6u11 Externsteine GWBB6,82,5 Merck [Nov 82] GWBN12,86,27 Witterungslehre 1825 GWBTgb 24.1.13 uö im geol Lehrged ‘King Coal’ personifiziert König Coal .. fordert die sämmtlichen G-en von England und Wallis .. zusammen .. Die G-en kommen, ihre Rangordnung ist festgesetzt. Herzog Granit .. Marquis Schiefer .. Gräfin Porphyry .. .. Hans Mergel und Jacob Thon GWBN10,47,7u13 KingCoal b als Gegenstand geol Untersuchungen u Erörterungen, auch als einzelnes Anschauungs- u Sammlungsobjekt, Gesteinsstufe Ferber nennt ihn [den Glimmerschiefer] Hornschiefer doch war damals die Terminologie der G-en viel unbestimmter wie jetzt GWBT1,189 v 14.9.86 Anm 2 brasilianische G-en .. die abermals bewiesen, daß die G-en der neuen Welt mit denen der alten in der ersten Urerscheinung vollkommen übereinstimmen GWB36,214,4f TuJ von meinen mineralogischen Untersuchungen [im Thür Wald u angrenzenden Gebieten] .. .. Habe die meisten Stein- und Gebirgarten von allen diesen Gegenden beisammen und finde in meiner Art zu sehen, das bischen Metallische, das den mühseligen Menschen in die Tiefen hineingelockt, immer das Geringste GWBB4,310,24 Merck 11.10.80 [Bitte um Besorgung einer Mineraliensammlung aus Sachsen] möglichst instructiv .. daß sie deshalb Gebirgs- und Gangarten, Metalle und Mineralien in ausgesprochenen Exemplaren enthalten möge GWBB46,188,14 Breithaupt 22.12.29 GWBN9,215,7 Rez:Leonhard [Zit s v Felsart] GWBB23,144,9 CarlAug 14.11.12 K GWBB35,65,2 August 1.9.21 GWBB37,258,16 Nees 31.10.23 K [Zit s v Gangart Sp1076,74ff] GWBN13,401,4u6u10 MinGeol Plp uö im Hinblick auf Erscheinungsform, Zusammensetzung, Struktur, einmal abgegrenzt gegen ‘Gesteinart’ daß die kugel- und säulenförmig vorkommende G. ein Urtrapp sei GWBN9,213,4 AnLeonhard 18.11.08 Auch kommt in dieser Gesteinart [Hornstein] der Schwefelkies vor .. von Quarz durchdrungen .. Daß diese G. auf der Oberfläche durchlöchert, verwittert, mit Eisenocker überzogen, in einer unscheinbaren wilden Gestalt sich finde, läßt sich aus dem Obigen schließen GWBN9,17,28 JMüllerSammlg Stadelmann hatte die ausgefressenen und aufgelösten G-en zurecht gelegt GWBTgb 20.7.23 Den Fundort des merckwürdigen Minerals Egeran .. haben wir auch besucht und das Nebengestein, die G. worin er vorkommt höchst bedeutend gefunden GWBB35,82,3 CarlAug 12.9.21 K gelangen wir nunmehr an eine Gebirgs- oder vielmehr Gestein-Art GWBN9,16,1 JMüllerSammlg GWBN10,26,4u16 GestaltgAnorgKörper uö im Hinblick auf Entstehungs- u Veränderungsprozesse, bes iZshg der Vulkanismus-Neptunismus-Kontroverse; auch im experimentellen Nachweis pseudovulkanischer Vorgänge Über das erste Entstehen, über die primitive Bildung irgend einer G. im Großen sind keine Zeugnisse vorhanden. Das vulkanische Hervorsteigen von Inseln .. von Bergen .. dagegen geschieht noch immer .. man nahm die ältesten G-en als auf dem nassen Weg entstanden an, die neueren, die nicht Anschwemmungen sind und sich durch Gewaltsamkeit .. auszeichnen, mußten für Producte unterirdischen Feuers gelten GWBN9,187,8u13 Üb:KWNose Unter die gestörten [dh beim Bildungsprozeß störenden Einflüssen unterworfenen] G-en rechne ich die ägyptische Breccie GWBN10,21,2 GestörteBildg Bekannte große Reaction des Wassers bei vulkanischen und pseudovulkanischen Fällen auf die G. | Das Wasser der Töpel, das zwischen dieser G. [Granit] durch und über sie weggeht. | Problematische Wirkung GWBN10,36,7u9 Granit daß auch stille, mit chemischen Kräften versehene Flüssigkeiten .. das Gestein trennen, corrodiren, einer neuen G. ein gleichsam Fremdes, Enthaltenes bereiten .. können GWBN10,14,9 Prophyrartig G-en 50 Stück haben wir durch’s Läuterfeuer [im Schmelzofen zu Zwätzen] gehen lassen; wir müssen es noch weiter treiben, um unsern Ansichten durch diese Versuche zu Hülfe zu kommen. Freylich liegt das Naturfeuer etwas weit ab vom Töpferofen GWBB33,161,14 Meyer 14.8.20 GWBN10,14,20 Porphyrartig GWBB45,246,4 Senoner 20.4.29 K GWBB38,22,20 JGLenz 17.1.24 GWBT13,202,12 v 7.1.32 uö 2 Art der Gebirgsgestaltung, Gebirgsform Die Apenninen .. Wäre die G. nicht zu steil .. so wäre es eins der schönsten Länder GWB30,175,3 ItR=GWBT1,313,27 v 22.10.86 → GWBFlözgebirgsart GWBGrundgebirgsart GWBHauptgebirgsart GWBTalk- GWBÜbergangs- GWBUr- GWBZwischen- Syn zu 1 GWBBergart GWBFelsart GWBGebirge GWBGebirgsgestein GWBGebirgsstein GWBGestein(sart) GWBGestein GWBSteinartEva BeckE. B.