Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ganerbschaft f.
ganerbschaft , f. ganerben als gemeinschaft, besonders auch ihr besitz und ihr recht, ' vulgo ganerbinatus' Stieler 384 , Frisch 1, 315 c ( dann im juristendeutsch auch ganerbiate plur. J. Grimm rechtsalt. 481 , vergl. ganerbii sp. 1217): die alte gan-erbschaft, vom hause Limburg den namen führend. Göthe 18, 78 ( dicht. u. wahrh. 17. buch am ende ); die pfännerei ist in 11 ganerbschaften oder nappen getheilt, jede nappe in 96 theile oder körbe. Brückner landeskunde des herz. Meiningen 1, 197 , von dem salzwerke in Salzungen; demnach die flecken und dörfer Freinsheim, Weiszheim ufm Sand, Leysel…