Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gäumeln
gäumeln , mundartlich, bei einem Meiszner: flieht ( ihr schönen ), wenn ihr fliehen wollt, vor allem, was euch quält, doch nicht vor dem, der gäumelnd euch erzählt der männer pflicht, der weiber freuden, was jene thun, was diese leiden. Rost die schöne nacht (1754) 2 . bei Campe, doch als selbstgemacht, gaumelei f., leckerei, lüsternheit, was doch für Rosts gäumeln passen kann, mit dem gaumen gleichsam spielen; vergl. auch siebenb. gAemeln schmeicheln, ' um den gaumen reden ' Haltrich 42 b , begAemeln beschwichtigen 40 a ( der gaumen heiszt dort gâmen Schuller 23 ), das noch besser paszt. ein …