Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gätzen
gätzen , nebenform von gatzen, z. b. in Hessen Vilmar 118 ( auch gätzeln), auch in der Wetterau vom huhn wenns gelegt hat, man macht ihr gackern nach mit gätz gätz gätz gelêg'! im 15. jh. mrh. geczen cripsare, s. Dief. 158 a , im 16. 17. jahrh. getzen: und allzeit davon getzt und schmetzt, was er in ihren talmut setzt. J. Praetorius saturnalia (1663) 213 . das nomen sagt in einer grammat. comödie zum verbum ( s. die entsprechende redensart unter gatzen 2, a ): was wolst doch machen in deim land ohn meine hülf oder beistand? wann ich weg bin geschefte wegn, kanst weder getzn noch eyer legn, kei…