Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gäszlein n.
gäszlein , n. dasselbe in oberd. form, mhd. geʒʒelîn, im 15. jh. geszlin Dief. nov. gl. 381 b : item an des Raben haus am Weinmarkt im geszlein ( sind vorrätig ) hoken und leitern. Tucher Nürnb. baum. 143, 16 , für feuersgefahr; angiportus, ein klein enges geszlin. Junius nom. 278 a ; ich gieng durch ein enges gäszlin, begegnet mir ein schwarz pfäflin etc. Garg. 169 a ( Sch. 310 a ) unter den spielen. alem. auch gäszle Maaler 155 c , vgl. DWB gässel . Dazu zusammensetzungen wie zwerchgäszlin ( quergäszchen ) Henisch 1363 , in namen wie Goldhangäszlein Heydenreich Leipz. cron. 351 .