Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gärtine f.
gartine , gärtine , f. als flurname, eine lehrreiche weiterbildung von garten. 1 1) das erste bei Adelung ( auch Krünitz 16, 404 ), aus der gegend von Könnern an der untern Saale beigebracht aus einer gerichtlichen anzeige, in der ein bäuerliches grundstück feil geboten ward, bestehend in einem busche, einer gartine auf der Pernener mark und 12 morgen acker, nach der stellung zwischen wald und feld vielleicht weidegrund. beide formen bei Vilmar 117 aus dem westfäl. theile von Niederhessen, in der breiten garthine, in der obersten gärthine u. ä., von Zierenberger flurtheilen; da er keine betonu…