Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gänsehaut
gänsehaut , f. membrana anserina Stieler 803 , Steinbach 1, 720 , angewandt auf die menschenhaut, wenn sie durch kälte oder schreck zusammenschaudert, wo sie dann eine ähnlichkeit zeigt mit der haut einer gerupften und gebrühten gans ( vgl. gänsestoppel): nach dem hast mich gewelt also, das mir gleich ein genshaut anfur. H. Sachs 1, 501 c ( anders 520 a ); volksm. eine gänsehaut kriegen, aber auch in andern wendungen: jetzt geht dir allemal eine gänshaut aus, wenn du eins von uns beiden erblickst. H. L. Wagner kinderm. 60 ; hu! wenn ich dessen gedenk mit grausen, so überläuft mich eine gänseha…