Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gänseei n.
gänseei , n. ovum anserinum ( noch bei Campe nicht ). 1 1) in der vollen form ( s. gans II, 5), wie sie wirklich die im östlichen mitteldeutsch allein geltende ist, gesprochen mit spiritus lenis zwischen beiden e, gänseey Steinbach 1, 360 : ( diamant ) in der grösze eines mäszigen gänseeyes. Göthe 31, 233 . 2 2) mit gäns- für gänse- ( s. unter gans II, 5): ich glaub dasz keiner besser sey, denn der ander umb ein gänsey. H. Sachs 5, 353 a , als sache vom geringsten werte; auch md. im 16. jahrh.: o der klugen leut, man sollt sie über die genseyer setzen. Luther bei Dietz 2, 7 b , d. h. sie auszu…