Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gänsedreck m.
gänsedreck , m. gänsekot, in launigen redensarten, z. b. ein solcher langer kerle ( derselbe hatte zuvor den redenden weidlich geschimpft ) sei ein gänsedreck von der groszen gans, welche die jüden im paradiese schlachten würden. Weise kl. l. 54 . Besonders in einer redensart, die heute noch geltung hat, einen über den gänsdreck führen, ihn anführen oder übertölpeln, dasz er recht einfältig erscheint ( Weigand ), auch in den gänsedreck führen Frischbier preusz. spr. 76 , auch ziehen: dasz ( bei diesem bündnis ) graf Rechberg von dem geschickten preuszischen minister, um uns recht volksthümlich…