Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gällig
gällig , zu galle bilis, mhd. gellec gallenvoll, gallenbitter ( wb. 1, 459 a , Lexer 1, 821 ), z. b.: eʒ enist niht gelligeres denne lîden, und niht honicsamers denne geliten haben. Eckhart 492, 26 . nhd.: gällig, voll zorns, rabiosus. Maaler 154 c , ebendaselbst: der gällig hunger, edendi rabies. jenes auch magengellig ( vgl. magengalle Frisch 1, 314 b ): ich bin zornig und magengellig, hitzig, kriegisch ( so l. ) und missehellisch. Birlinger Augsb. wb. 187 a , dem reime nach vielleicht magengellisch, s. gällisch. auch nl. gellig von vieh, gallenkrank ( Weiland ), vgl. übergallig unter gallic…