Hauptquelle · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
furnache
furnacheAWB f. jō-St.(?), nur Gl. 3, 10, 53 (9. Jh.): ‚Ofen, fornax‘ (Hs. furnax). Das Wort, das weder mhd. noch nhd. vorkommt, ist aus lat. furnacem entlehnt (-u- statt -o- ist seit dem 2. Jh. inschriftlich belegt; s. auch oben: Hs. furnax; die Länge der Vokale in Ne- bensilben war im Spätlat. schwankend; vgl. Grandgent, Vulgar Latin § 173 f.). Wie in eini- gen roman. Sprachen und Mdaa. wird im Ahd. das Fem. im Wortausgang verdeutlicht (vgl. Wartburg, Frz. et. Wb. III, 725: nfrz. four- naise, piem. fornasa usw.). In einer Hs. des 9. Jh.s kann die Endung -e kaum schon aus -a oder -i geschwächt…