Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fürstehen
fürstehen , s. vorstehen. I I. intransitiv: I@1 1) vor augen, vor dem geiste stehen, vor der seele, dem geiste gegenwärtig sein, gleich einer erscheinung vor der seele oder dem geiste sein. mit dat. der person: sonder zu nachts einem fürsteht, mit dem er bey dem tag umbgeht. Ayrer fastnachtsp. 134 a = Keller 3008, 31, gehe ich aber von dir ( gott ist angeredet ), so stehet mir nichts anders für, denn die hölle, der ewige todt und die gewisse verdamnüsz. Schuppius 444 ; wann ich auch schon ... in solche angst und noht geriehte ... dasz meinem hertzen fürstünde, es wäre gar mit mir verlohren, de…