Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fürlegung f.
fürlegung , f. , s. vorlegung. 1 1) das hinlegen vorn vor oder an etwas. 2 2) das hinlegen vorn vor augen jemandes oder anderer, im besondern das von speise oder überhaupt eszbarem zur annahme, zur schau u. s. w. propositionis panes, brot der furlegung. Eychman q 7 a . Luther hat schaubrot. 3 3) ein schriftliches oder mündliches darlegen, der mündliche oder schriftliche vortrag einer sache, vornehmlich der mündliche. mhd. dër die fürlegunge sprach dër hërren gên dëm herzogen. Helbling 4, 810 , vgl. die stelle unter fürlegen 5). furlegung, propositio. voc. inc. teuton. f 3 b . s. auch Haltaus 5…