Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
früchtel n.
früchtel , n. , süddeutsch statt früchtchen in beiden bedeutungen. in der zweiten: nachdem endlich diesem früchtel ( es ist vom verlornen sohne die rede ) das sauconvict nit mehr geschmeckt, seind ihm heilsamere gedanken eingefallen. Abraham a S. Clara in W. Wackernagels leseb. 3, 1, 912 ; ( das verwaiste kind ) isch so zue sîner groszel ( groszmutter ) kumme, der gimblere ( trödlerin ), die hets an kindsstatt angenumme un ufgezaoue ( aufgezogen ) halt wie sies verstande het. drum isch ( ists ) e früchdel so. Arnold pfingstmontag 98 . so auch schlesisch, s. Weinhold 23 b . kärntisch bedeutet f…