Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fröhne f.
fröhne , fröne , f. gleichbedeutend dem vorausgehenden, kommt im 17 und in der ersten hälfte des 18 jh. vor, ein mhd. vrœne, das auf ahd. fronî zu stützen wäre, habe ich nicht angemerkt: o wunderschöne zeit! ja freilich ist sie schöne, Kupido weisz es wol, zeucht schon an seine fröne ( zieht seine dienerschaft, seine dienste an sich ), schreibt ihm zu eigen zu die ganze frülingszeit, läuft, wie er pfleget stets, in seinen alten streit. Fleming 151 ; verkauf die kühe, darzu die schuhe, der herr musz geld haben zur fröhn. Lehmann 57 ; so musz wol sein weib etliche kloben flachs zur fröhne spinne…