Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fräule n. f.
fräule , n. f. dasselbe: fräule tochter. Abele 2, 254 ; das dierndel, nemlich die fräule tochter. 3, 61; Mops, der zu der fräule kam. Günther 470 ; und krönt ehmals dein kind, die fräul Eleonor, der wenig gleiche sind. 723 ; vgl. Celendris, der kaiserin kammerfräule; kleid eine säule, sie sieht wie eine fräule. Göthe 2, 242 ; ziehen junker auch und fräulen zu der wallfahrt stillem frieden, wie erhabne riesensäulen wachsen unsre pyramiden. 47, 227 . unter dem volk häufig fräule, fräle für fräulein. doch Megenberg 116, 7. 9 hat fräwel und mändel im natürlichen sinn von weibchen und männchen.