Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fortwollen
fortwollen , progredi velle. 1 1) mit nicht, ire recusare: nun fühl ich erst, dasz mir das mark nicht mehr in den knochen sitzt wie vor alters, dasz mein arm lahm ist, dasz meine füsze nicht mehr fortwollen. Göthe 11, 22 ; leis im sonnenscheine wandrich hier und dort, denn die alten beine wollen nicht mehr fort. Voss 5, 228 . 2 2) in der negativen unpersönlichen redensart, nicht fortwollen, non succedere, minus succedere: es wil doch nirgend fort mit dem weltlichen regiment, die leute sind zu böse. Luther 5, 160 b ; wenn die theuren männer fallen, die uns das gesunde wort nach dem himmel liesz…