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Folz

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
4 in 4 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Folz

Bd. 6, Sp. 748
Folz, Hans, namhafter Meistersinger, aus Worms gebürtig, lebte als Barbier zu Nürnberg, wo er vor 1515 starb. Am bekanntesten ist er durch seine Fastnachtsspiele, die, mit denen seines unmittelbaren Vorgängers H. Rosenplüt verglichen, durch ihre etwas geschlossenere Form einen Fortschritt bekunden und ebenso wie seine derben Schwänke und seine mannigfaltigen Spruchgedichte bei den Zeitgenossen sehr beliebt waren. Seine Werke sind zu einem großen Teil von A. Keller herausgegeben in den »Fastnachtsspielen aus dem 15. Jahrhundert« (Stuttg., Literar. Verein, 1853–58, 4 Bde.) und den »Erzählungen aus altdeutschen Handschriften« (ebenda 1854).
647 Zeichen · 9 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    folz

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    folz , koseform für Folpreht, Folrât oder ähnliche mannsnamen.

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Folz

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Folz , geb. 1479 zu Worms, lebte als Barbier zu Nürnberg, war Meistersänger und hinterließ eine Anzahl Fastnachtsspiele.

  3. modern
    Dialekt
    Folz

    Rheinisches Wb.

    Folz --, Pl. -tsə Koch-Laub m.: Mann mit schlechten Eigenschaften, Heimtücke u. Rauflust; dat os en F.; die ganz Famili…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit folz

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folz‑ als Erstglied (4 von 4)

Folz, Hans

DWBQVZ

folz·hans

--- die meisterlieder des Hans Folz aus der Münchener originalhandschrift und der Weimarer handschrift Q. 566 mit ergänzungen aus anderen qu…