Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
flistern
flistern , dasselbe: runchen, flistern, raunen, murmurare, susurrare. voc. 1482 bb 5 a ; plisteren. Diefenb. 532 a ; schon ahd. flistran fovere, palpare, blandiri ( Graff 3, 777 ): die heimlich schwatzen und flistern, pflegen zu liegen ( mentiri ) mächtig gern. Gartneri dict. prov. 67 a ; schwächt nicht ihr buhlrisches flistern. E. von Kleist 2, 29 ; wie lieblich flistert dort im hain der schlanken espen furchtsam laub. ...; der dichter sagt nichts von murmelnden quellen, er läszt blosz die fichte lieblich flistern. Lessing 5, 82 ; im garten des pfarrers von Taubenhain gehts irre bei nacht in …