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Flirt

nhd. bis spez. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
8 in 7 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Flirt

Flirt

flirten Vb. ‘eine unverbindliche, spielerische, erotische Zuneigung in Wort und Gebärde zu verstehen geben, ein harmloses Liebesverhältnis anzubahnen versuchen, kokettieren’. Im 19. Jh. wird engl. to flirt ‘liebeln, schäkern, kokettieren’ (18. Jh.) unter Beibehaltung der engl. Aussprache zu flirten eingedeutscht, ältere Verben wie tändeln, liebäugeln, schäkern (s. d.) verdrängend. Engl. to flirt, eigentlich ‘schnell und ruckartig bewegen, flattern, werfen, schnellen, schnipsen’, dürfte als lautmalende, einen schwirrenden Ton nachahmende Bildung anzusehen sein. Dazu das Substantiv Flirt m. (ebenfalls 19. Jh.) für das kokette Liebesspiel im Zustand des Verliebtseins im Sinne von flirten (s. oben), ‘Liebelei’. Dagegen engl. flirt ‘schnelle Bewegung, Ruck, Kokette, wer jmdm. den Hof macht’, flirtation ‘Koketterie, Liebelei’.
832 Zeichen · 21 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Flirt

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer) · +1 Parallelbeleg

    flirten Vb. ‘eine unverbindliche, spielerische, erotische Zuneigung in Wort und Gebärde zu verstehen geben, ein harmlose…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Flirt

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Flirt (engl., spr. flört, auch Flirtation , oder [mit franz. Endung] Flirtage ), Liebelei, Koketterie; auch: Courschneid…

  3. modern
    Dialekt
    Flirtm.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Flirt m. Schmutz, Kot, s. Putenflirt ; übertr. die Haut auf der gekochten Milch Sta Sad ; FN.: Flirtfeld, Flirten für ei…

  4. Spezial
    flirt

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    flirt [flirt] (ingl.) m. (-rc) 1 Flirt m ., Liebschaft f ., Tändelei f. 2 Liebesabenteuer n ., Liebesbeziehung f ., Lieb…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit flirt

11 Bildungen · 11 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

flirt‑ als Erstglied (11 von 11)

Flirtchen

Campe

flirt·chen

† Х Das Flirtchen , des — s , d. Mz . w. d. Ez. N. D. eine faule unachtsame Frauensperson. »Die faulen Flirtchen .« Bode.

Flirteken

WWB

flirt·e·ken

Flirteken Flirtchen dass. ( Höx Lö ). ¶ Vgl. NDSWB 4,668: Flirrtjen Bed. 2.

flirten

Pfeifer_etym

flirten Vb. ‘eine unverbindliche, spielerische, erotische Zuneigung in Wort und Gebärde zu verstehen geben, ein harmloses Liebesverhältnis a…

Flirtenschiter

MeckWB

flirten·schiter

Flirtenschiter m. Schnellscheißer in der Rda., welche die Anrede Vadder statt des althergebrachten Vader abwehrt: Vadder is 'n Flirtenschite…

Flirter

MeckWB

Flirter m. ein Mann, der viel spuckt Ma Giel ; Zs. Gausflirter.

Flirtjürn

MeckWB

Flirtjürn m. wie das Vor. Wa Fed .

Flirtschbogen

RhWB

Flirtsch-bogen -īrtsəbx Klev-Calcar m.: Kinderarmbrust.

Flirtschbüchse

RhWB

Flirtsch-büchse -bs Verbr. wie flirtschen 1 f.: Spritzbüchse der Kinder.

Flirtschdirne

RhWB

Flirtsch-dirne -dęrn Geld-Pont f.: geputztes, gefallsüchtiges Weib.

Flirtsche

RhWB

flirt·sche

Flirtsche -tš, Pl. -tšə f.: 1. sachl. a. kleine Handspritze Verbr. wie flirtschen 1. — b. Sg. t. scherzh. Diarrhoe Klev-Calcar (-ts). — 2. p…

flirtschen

RhWB

flirt·schen

flirtschen -īərtšə Kemp ; -īrtsə Kemp-Dilkr , Geld , Mörs , Klev , Rees schw.: spritzen. 1. a. mit der Handspritze spr. — b. dat flirtscht d…