Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
firmbinde f.
firmbinde , f. sô sich ein mensch wil firmen, so sol es ein wîsen man bitten, das er es für den bischof bring ... so sol der wîs man den menschen für den bischof füeren ... er mag im wol sîn firmbinden umbstricken u. s. w. Schwabensp. cap. 345; noch ist eine art geistliche verwandschaft, die ist aber hie zu lande nicht. seht das ist die: ein ieglicher mensch, der sich firmen will, soll gehen zu einem weisen manne, der pfaffe oder laie ist, und soll dem seinen glauben vorsprechen. der soll dann mit ihm vor den bischof gehen und soll sein zeuge sein, dasz er ein rechter christ sei und derselbe m…