Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
faudel m.
faudel , m. oder n. dasselbe. Fischart Garg. 165 b führt unter den spielen n o 154 auch an 'faul faudel', was sich nun aus Lohensteins stelle treflich erläutert, so dasz das wort schon damals nach Oberdeutschland gedrungen sein musz. unverständlich scheint eine stelle bei Philander 2, 58 : hot zopf, har tropf! hui laudel, jyst faudel! har zottel, zu dir hottel! herumb lottel, hinumb trottel! lauter zurufe eines fuhrmanns an seine pferde, faudel könnte hier ein faules pferd meinen. eine vermutung hernach unter faul. dem schilf schreibt man sonst zu auch im wasser nicht zu faulen: o scirpe, scir…