Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fahrwind m.
fahrwind , m. ventus secundus, οὖρος , bei den Griechen meistens von Zeus, bei unsern vorfahren von Wuotan erregt, daher Wunschwind ( mythol. 136), altn. Oskabyrr, fern so weit, als etwa den tag ein geräumiges meerschif segelte, wann mit geräusch fahrwind anwehte von hinten. Od. 4, 357 ; als ich vollbracht, da kehrt ich zurück, und es sandten mir fahrwind himmlische, welche mich bald zum vaterlande geführet. 4, 585 ; uns nun liesz in die segel des schwarzgeschnäbelten schiffes fahrwind, schwellendes hauchs, nachwehen als guten begleiter Kirke die schöngelockte, die hehre melodische göttin. 11,…