Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erschweben
erschweben , volando assequi, schwebend erfliegen: als sie .... die stille heitre des himmels näher den nicht begleiteten sonnen erschwebten. Messias 16, 346 ; gleich einer lichten wolke mit goldnem saum erschwebt die dichtkunst jene gewölbte höh der heitre, wo, wen sie empor hub, reines gefühl der entzückung athmet. Klopstock 2, 25 ; das alter, da des erdenpilgers bahn, allmälich sich zu einer höh erhebet, auf welcher frei von seiner kindheit staar, das auge voll begier hinaus ins weite strebet, und was es nicht erreicht, die phantasie erschwebet. Bürger 104 b .