Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entwinden
entwinden , nnl. ontwinden, entzwingen. 1 1) extorquere, aus der hand winden: wiszt, Eckhof war es, der dem tiefen Britten, dem leichten Gallier den lorbeerzweig entwand. Gotter 1, 343 ; der mit kühner hand der larve den betrug, der wuth den dolch entwand. 1, 372 ; noch ist der gott mit uns, der dich in feindes land, den schlingen, die Aegisth dir legte, schlau entwand. 2, 36 ; wenn es sein hoher schlusz und wille sei, das scepter deinem stamme zu entwinden. Schiller 458 b . 2 2) reflexiv, sich loswinden: swaʒ ir liehten ougen und ir gruoʒ liute ie funden und noch vindent, die entwunden und en…