Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entflieszen
entflieszen , effluere, defluere, mhd. enphlieʒen, MS. 2, 224 b , nnl. ontvlieten, mangelt aber bei Dasypodius , Frisius, Maaler, Henisch, Denzler, Stieler, Frisch, was auf seltnen gebrauch deutet, die dichter des 18 jh. haben es hergestellt: nenne du sie, vergossenes blut! er sitzt auf dem throne, deine stimme zu hören und jede wunde zu rächen, welcher du entflossest, mit dir der unschuldigen leben. Messias 18, 146 ; kennst du mich nicht? sprach sie mit einem munde, dem aller lieb und treue ton entflosz. Göthe 1, 4 ; ihr blut entflieszt!'laszt es mit meinem leben hinströmen!' Schiller 474 a ;…