Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
empfehlung f.
empfehlung , f. commendatio: er bedarf keiner empfehlung; dieser sache mangelte es nicht an empfehlung von allen seiten. allgemein aber ein ausdruck leerer höflichkeit, und zwar eines höheren grades, als der durch compliment bezeugten. man läszt dem geringen mann ein compliment, dem vornehmeren eine empfehlung sagen. das deutsche grusz klingt traulicher und ist daher nicht auf den niederen einzuschränken, sondern gilt auch dem gleichstehenden. ich machte meine empfehlung heiszt aber auch ich verabschiedete mich, gieng fort.