Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Emaille f.
Emaille f. Email n. ‘glasartiger Schmelzüberzug’, mit der Miniaturmalerei um 1700 aus frz. émail m. ‘Schmelzglas, emailliertes Stück’ übernommen. Diesem geht afrz. esmal, auch (mit Suffixwechsel im Anschluß an die Pluralform esmauz) esmail voraus, eine Entlehnung aus dem Germ., wohl aus anfrk. *smalt, das zu dem unter 1schmelzen (s. d. und Schmalz) dargestellten Verb gehört. Im Dt. gilt im 18./19. Jh. zunächst Email n.; im 19. Jh. überwiegt das Fem. Emaille, während das Neutrum zur Gegenwart hin auf den Süden begrenzt wird. – emaillieren Vb. ‘mit Emaille versehen’. Vom 16. bis ins 18. Jh. amel…