Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
einschläfen
einschläfen , sopire: so wird dein edler muth doch nie nicht eingeschläft. Opitz 2, 20 ; wie ein süszer wein, der uns erquickt und schläft die sinnen ein. 3, 23 ; so wann ein guter arzt bis an das fleisch will schneiden, schläft er den kranken ein. 3, 215 ; die schöne nachtigal fleugt über seinen kopf, verfährt ( l. verführt) so manchen schal und schläft den müden ein. Fleming 73 ; hunger haben, müde sein würzt die speise, schläft wol ein. Logau 3, 93, 89 ; kraft welcher ringe Timolaus jederman einschläfen und alle schlösser öfnen wolte. Lohenst. Arm. 1, 99 ; dasz sie sich von den herschenssüc…