Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ehefade f.
ehefade , f. legitima sepes, goth. faþa: züne, die man nempt vaden ( al. epfaden), die man macht die sät ze verhuetend, süllent gemacht sin zu der habersat an sant Walburg abend. weisth. 1, 8; einung von êvaden, friden und graben. 1, 74; eine gute stelle hat Frisius 1207 a . Maaler 96 c : eefaden, serva praedia, sind die zeun, wölliche die zälgen von einanderen scheidend, als die kornzälg von der haberzälg und die haberzälg von der braach, die söllend summer und winter beschlossen sein, si gangind durch wisen oder äcker, damit der zälg, die haft und gesäit ist, kein schaden geschähe, es gange …