Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
dusem
dusem dusam, adj. und adv. wie dusmig; vergl. DWB dusmen . 1 1. still, schweigsam, niedergeschlagen aus schüchternheit, beschämung, bei bösem gewissen, wegen einer schleichenden krankheit Stalder 1, 330. 331 . Schmeller 1, 402 . kleinlaut Frommann Mundarten 3, 302 . tosam tusem Tobler 248 . er redt etwas dusam daher, es geet ihm nit also geschliffen herusz Keisersberg Spinnerin M iij. worüber er mich ganz dusem und still gefragt Französ. Simpliciss. 1, 25. vergl. dän. taus und tyst ganz stille. 2 2. es wird von der luft gesagt, wenn sie bei schwülem wetter nicht klar sondern düster, nebelig is…