Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
durniz
durniz dürnitz, f. stube, geheiztes gemach. man vermutet es sei aus dem russischen gornitza gebildet, das gleiche bedeutung hat. Graff 5, 459 führt nur aus einem glossar des 11 ten jahrhunderts den pl. turniza caumata ( geheizte stuben ) an und fragt ob für den sing. auch turniza anzunehmen sei. Ben. 1, 406 setzt daher dürnitze starkes und schwaches fem. an. er hat kein beispiel aus dem mhd., indessen zeigt sich in einer bearbeitung vom Herzog Ernst, wahrscheinlich aus dem ende des 12 ten jh., dürnitz ( Haupts zeitschr. 7, 257 ). es war ein zu einem besondern gebrauch bestimmtes gemach, meist …