Hauptquelle · Westfälisches Wb.
¹Drüppefal m.
¹Drüppe-fal m. [nördl. OWestf Tek westl. Münsterl] 1.1. Dachtraufe, untere Kante der Dachfläche (ohne Regenrinne). Hei heff denn Tröpenfall völl te kott an’d Müerwerk zu nah an der Mauer ( Ahs Al ). — Ra.: Ik kam vannen Rian unnern Drüppenfall ich geriet von einer mißlichen Lage in die nächste ( Hal Bo || mehrf.). Deu het auk froijer tau veel unnern Drüppenfall stohn sagt man, wenn jmd. schon früh eine Glatze hat, auch: er hat viel poussiert, unter dem Fenster seiner Liebsten gestanden ( Lem Ho || mehrf.). Hö hat wall tęu lange unnan Drüppenfall stohn er hat sich erkältet ( Det Bh ). Hoi hedde…