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droege

mnd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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7 in 5 Wb.
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Sprachstufen
4 von 16

Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

dröge

Droge f. als Gewürz oder Arzneimittel verwendeter getrockneter pflanzlicher oder tierischer Stoff, um 1600 aus frz. drogue ‘Gewürz, Chemikalie, pharmazeutisches Mittel’ ins Dt. entlehnt. Die Herkunft von Droge (frz. drogue, engl. drug, schwed. drog, ital. span. port. droga) ist nicht sicher. Auszugehen ist wohl von mnd. drȫgevate Plur., eigentlich ‘trockene Fässer’, d. h. ‘Behälter für trockene, nichtflüssige Ware’, mnl. droge vaten. Bald bezeichnet das abkürzende droge nicht nur die Behälter, sondern auch die in ihnen aufbewahrten Waren, so daß sich die Bedeutung ‘Gewürz, Arzneimittel’ entwic…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    1drö̑geadj.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +2 Parallelbelege

    1 drö̑ge (drüge , dryge); ° drö̑ge , adj. , trocken , (auch eine der 4 natürlichen Eigenschaften , [d., vücht, kolt, hei…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    dröge

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer) · +1 Parallelbeleg

    Droge f. als Gewürz oder Arzneimittel verwendeter getrockneter pflanzlicher oder tierischer Stoff, um 1600 aus frz. drog…

  3. modern
    Dialekt
    dröge

    Rheinisches Wb.

    dröge = trocken s. drüge.

  4. Spezial
    dröge

    Russ.-Dt. Übers. (de-ru)

    dröge umg. скучный, пресный, малоинтересный

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit droege

26 Bildungen · 25 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von droege 2 Komponenten

dro+ege

droege setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

droege‑ als Erstglied (25 von 25)

drȫgede

MNWB

dro·egede

drȫgede (° drügede ), drȫchte (ö̑), f. , Trockenheit , Dürre; das Trockene, trockenes Land (: Meer).

drögelgeiglein

DWB

drögelgeiglein , n. indem deckte ein page auf, der zoge unter währender arbeit ein dröglgeiglein hervor aus der ficke Jucundiss. 158.

drȫgelĩk

MNWB

droege·lik

drȫgelĩk , drȫchlĩk , drȫgentlĩk , adj. , adv. , drȫgelĩken , adv. , 1. betrügerisch. 2. trügerisch „fantasticus”.

Drögels

MeckWB

droeg·els

Wossidia Drögels n. ein trocknendes Ding: charta bibula 'dörchschlaende Papyr, Drögels' Chytr. 182.

Drögelwäder

MeckWB

Wossidia Drögelwäder n. Trokkenwetter für Heu, Korn, Wäsche usw. Ro Rostock@Dierhagen Dierh ; Schw Schwerin@Banzkow Banzk ; H. Schröd. Buerh…

drȫgene

MNWB

droeg·ene

drȫgene , ( ° drügene), f. , meist Plur. , Trug, Täuschung, Betrug, Betrügerei, Verräterei. drö̑me dat sint d. Träume sind Schäume.

drȫgen(h)aftich

MNWB

drȫgen(h)aftich , -achtich , adj. , -(h)aftigen , -haftichlĩken , adv. , betrügerisch, lügnerisch . êner schult d. wērden sich betrügerisch …

drȫgentlĩken

MNWB

drȫgentlĩken , adv. , trügerisch, betrüglich.

drȫgepot

MNWB

droege·pot

° drȫgepot , m. , Kupfergefäß, das zum Gerät des Barbiers gehört, Trockentopf (Braunschweig) .

droege als Zweitglied (1 von 1)

ōr-dröge

WWB

ōr-dröge Adj. [ die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Isl] unreif, noch nicht erwachsen. De Junge es no nitt oerdröge ( die…