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Dreifuß

nhd. bis spez. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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9 in 9 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Dreifuß

Dreifuß

drei Num. Ahd. thrī (8. Jh.), mhd. mnl. drī (gegenüber asächs. thrīa mit sekundär angetretener Endung, woraus mnd. drē), nl. drie, afries. thrē, aengl. þrī, engl. three, anord. þrīr, got. þreis, germ. *þri(ez), lat. trēs, griech. tré͞is (τρεῖς), aind. tráyaḥ, lit. trỹs, aslaw. trịje, russ. tri (три) führen alle auf die mask. Form des Zahlworts ie. *trei̯es ‘drei’. Ablautendes ie. *tri- erscheint in der Kompositionsform griech. tri- (τρι-), lat. tri- (s. tri-) ebenso wie in der Ordinalzahl dritter (s. unten). (nicht) bis drei zählen können ‘dumm sein’ (17. Jh.), vgl. älter der nicht sieben zelen künde (Luther). – Dreier m. ‘kleine Münze, Dreipfennigstück’, mhd. drīer. dreißig Num., ahd. thrīʒug (8. Jh.), mhd. drīʒec (s. -zig). dreizehn Num., ahd. thrīzehan (um 1000), mhd. drīzehen. Dreieck n. geometrische Figur (16. Jh.), Rückbildung aus dreieckig Adj., dreieckicht, mhd. drīeckec; vgl. mhd. drīeckeht und s. Ecke. Dreieinigkeit f. Gott als Einheit der drei göttlichen Personen Vater, Sohn und Heiliger Geist in der christlichen Religion, mhd. drīeinecheit; vgl. frühnhd. dreyeinec ‘dreieinig’ (um 1500); in gleicher Bedeutung Dreifaltigkeit f., mhd. drīvaltecheit, zu mhd. drīvaltec ‘dreifaltig’ Adj., vgl. ahd. thrī̌falt ‘dreifaltig, dreifach’ (8. Jh.), mhd. drīvalt und s. falten; beide Substantive sind Übersetzungen für den Terminus kirchenlat. trīnitās ‘Trinität’. Dreifuß m. ‘Gestell mit drei Füßen’, ahd. thrī̌fuoʒ (11. Jh.), mhd. drīvuoʒ, Übersetzung von lat. tripūs, griech. trípūs (τρίπους) ‘dreifüßiges Geschirr, dreifüßiger Stuhl der Pythia, der das Orakel verkündenden Priesterin in Delphi’. Dreimaster m. ‘Segelschiff mit drei Masten’ (18. Jh.). dritter Num. Ord., ahd. thritto (8. Jh.), mhd. dritte, got. þridja. Drittel n. ‘dritter Teil’ (14. Jh.), mhd. dritteil, s. Teil. dritteln Vb. ‘in drei gleichgroße Teile aufteilen’ (15. Jh.). drittens Adv. ‘zum dritten, an dritter Stelle kommend’ (17. Jh.). S. auch Drilling.
1946 Zeichen · 109 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    DreifußDer

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Der Dreifuß , des — es, Mz. die — füße, ein Körper, der mit drei Füßen versehen ist. Besonders ein eisernes Küchengeräth…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Dreifuß

    Goethe-Wörterbuch

    Dreifuß dreibeiniges Gestell, Gerät, auch Kessel; als Hausgerät; auch als Objekt künstlerischer Formung Man brachte mir …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dreifuß

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Dreifuß (griech. Tripūs , Mehrzahl Tripoden ), bei den Griechen und Römern in vielfältigster Weise im gewöhnlichen Leben…

  4. modern
    Dialekt
    Dreifußm.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Drei-fuß m. : 1. 'dreifüßiges Gestell'. a. α. 'Eisengestell zum Aufstellen von Töpfen und Pfannen über offenem Herdfeuer…

  5. Sprichwörter
    Dreifuss

    Wander (Sprichwörter)

    Dreifuss 1. Wenn Dreifuss spielt und Feuerzange, so gibt's Musik, dass dem Teufel wird bange. 2. Vom Dreifusse herab spr…

  6. Spezial
    Dreifuß

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Drei|fuß m. (-es, ...füße) faná (fanas) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dreifuss

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Zerlegung von dreifuss 2 Komponenten

drei+fuss

dreifuss setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

dreifuss‑ als Erstglied (1 von 1)