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d²pen

mnd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
2
Verweise raus
1

Eintrag · Westfälisches Wb.

d²pen V.

Bd. 2, Sp. 184
do²pen V. [verbr.] 1. taufen. Deu däuen ungedofften Kinger kummet an de Kierkhuafsmuire (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@KirchveischedeKv). — Ra.: De es op si Mōers Schoäldauk (Schürze) gedöppet er/sie ist unehelich geboren (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw || mehrf. Mark). — Sagw.: Minetwiägen loat ne Kasper oader Kloaß heiten, saggte Johannes, as sin Suon edofft wären soll, bi de Piärre küemmet hei doach (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). Wu sall dat Kind heiten? — Män slichtweg Jan, mende de Va’er, os he sin Kind däupen löüt, he sall män achter’n Ploug (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). — 2. (in Wasser) tauchen [verstr.]. — 3. benennen. Das Tier ist anners nich recht te döüpen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Ka). Wū büsse gedoft welchen Vornamen hast du (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 4. Getränke mit Wasser verdünnen bzw. verfälschen [verstr.]. ’n Snaps dǟpen (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@NordborchenNb). — 5. Ausdruck beim Kartenspiel [verstr.]. Et Spiel doipen heißt es, nachdem die Karten ausgeteilt sind (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). ⟨Inf.: ›do²pen‹ [verbr.], ›do¹pen‹ [Kr. WarendorfWdf Bek], taufen [verstr. Münsterl], daupen [verstr.]. — Präs. 3. Sg.: döf(t) [verstr.]. — Prät. Indikativ: dofte [verbr. südl.], dof [verstr.]. — Optativ: döfte [verstr.]. — Part.: (ge)doft [Kr. MindenMin Kr. HerfordHfd Kr. WiedenbrückWie Lippe SWestf, sonst verstr.], döpt [Kr. SteinfurtStf Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Enr, sonst verstr.], ›do²ped‹ [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Rek], ›do¹ped‹ [Kr. WarendorfWdf Bek], dopt [Tek], tauft [Münsterl Ravensbg Wie], ›tō²ft‹ [Hfd]⟩ ¶ Vgl. → ²döppen Bed. 1.
1294 Zeichen · 50 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    dopen

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)

    dopen, sw. v. taufen.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    dopen

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer) · +1 Parallelbeleg

    dopen Vb. ‘durch Reizmittel zu sportlichen Höchstleistungen anregen’, aus engl. to dope ‘ein stimulierendes narkotisches…

  3. modern
    Dialekt
    d²penV.

    Westfälisches Wb.

    do²pen V. [verbr.] 1. taufen. Deu däuen ungedofften Kinger kummet an de Kierkhuafsmuire ( Olp Kv ). — Ra.: De es op si M…

  4. Spezial
    dopen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    do|pen I vb.tr. ‹sport› droghé (-ghëia), dopé (dopëia) II vb.refl. sich dopen se dopé, tó doping.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dopen

4 Bildungen · 1 Erstglied · 2 Zweitglied · 1 Ableitungen

dopen‑ als Erstglied (1 von 1)

dopen als Zweitglied (2 von 2)

Ableitungen von dopen (1 von 1)

bedopen

RhWB

be-dopen -p- Elbf , Barm , MGladb-Rheind st. Part.: mit Wasser bedeckt, von Kartoffeln, Gemüse, Wäsche, überhaupt Dingen, die gekocht werde…